Predigt zu Ps 93: Der König der Welt!

Diese Predigt hielt ich am 27.12.2015 in der Freien evangelischen Gemeinde Göttingen. Der Psalm 93 war der Wochenspruch für die Weihnachtswoche. Die Predigt trägt in Anlehnung an diesen Psalm den Titel: „Der König der Welt“. Viel Freude und gute Entdeckungen beim Lesen, übrigens macht es ganz viel Sinn, dabei die Bibel aufzuschlagen und der Psalmenauslegung so zu folgen.

Über mich
„Zwischen den Jahren“. Eine komische Zeit. Noch im alten Jahr warten wir auf das Neue. „Zwischen den Jahren“ sagt man übrigens, weil man sich im Mittelalter je nach Konfession nicht ganz so sicher war, ob das neue Jahr nun am 1. Januar oder erst am 6. Januar beginnt. Ja und es spiegelt mein persönliches Empfinden in diesen Tagen wieder. Unsicherheit!

Irgendwie bin ich noch im alten Jahr und ich beginne, das erlebte Jahr 2015 zu überdenken. Ich freue mich über die vielen tollen Erlebnisse. Über meine Berufung, neuer Pastor der Freien evangelischen Gemeinde Göttingen zu sein. Ich erinnere mich an diese langerwartet Zielerreichung, als mir endlich der M.A. in Evangelischer Theologie überreicht wurde, dann kam der komplizierte Umzug. Ich erinnere mich gerne an die tollen Menschen, die ich hier in Göttingen kennenlernen durfte, an das lange Warten auf die Geburt unserer zweiten Tochter und natürlich an diesen wunderschönen Moment, meiner neugeborenen Tochter das erste Mal in die Augen zu sehen.

Zwischen den Jahren erinnere ich mich aber auch an all die Schmerzen, über die man ja nicht so gerne redet. Aber die in meinen Gedanken oft mehr Platz einnehmen als alles Gute. Ich erinnere mich an meine angehäufte Schuld, wo ich mich an meinen Mitmenschen, gerade an denen die mir wichtig sind, schuldig gemacht habe. Ich erinnere mich an die ein oder andere Lüge, meine Fehltritte und, vielleicht nicht ganz so selbstverschuldet, erinnere ich mich auch an meine täglichen Rückenschmerzen.

Ja, und zwischen den Jahren wird mir dann auch bewusst,
dass ich das alles mitnehmen werde ins Jahr 2016.
Weil das alles zu mir gehört. Das bin ich. 

Natürlich, ich möchte lieber nicht alles mit ins nächste Jahr nehmen. Aber mit 30 Jahren ist man doch alt genug, sich nicht schon jetzt wieder das nächste Jahr mit guten Vorsätzen schön zu reden. Ich werde auch nächstes Jahr viele freudige Momente erleben. Aber eben auch die Lasten mitnehmen.

Über dich
Wie geht es dir „Zwischen den Jahren“? Ich mache dir Mut, dein letztes Jahr auch in diesen Tagen zu reflektieren. Es ist etwas Gutes, sich dafür Zeit zu nehmen. Vielleicht geht es dir dann ähnlich wie mir und auch ähnlich wie einem Psalmisten in der Bibel, über den wir gleich nachdenken werden. Du wirst feststellen, dass dein Leben in Wellen verläuft und wir müssen schauen, wie wir damit klar kommen. Da sind gute Momente im Jahr 2015 und da sind schlechte Momente im Jahr 2015 gewesen und weise ist es, wenn du nicht darauf rein fällst zu denken, das nächstes Jahr alles besser wird. Vielleicht ein bisschen, vielleicht aber auch nicht. Vielleicht kommt da die nächste Welle auf dich zu, für die du nicht mehr die Kraft besitzt, sie locker in Surfermanier zu überspringen. Wie gut ist es doch, dass wir einen Gott haben, der um unsere Wellen im Leben weiß. Ein Gott, der Herr über alle Wellen unsers Lebens ist.

Über Gott
Das hat jedenfalls dieser Mensch erkannt, der den Psalm 93 gedichtet hat. Auch er kannte die Wellenbewegungen des Lebens und anders als einem geübten Surfer machten ihm die Wellen Angst. Doch in Gott hat er einen Anker für sein Leben gefunden. Mein Wunsch für uns heute ist es, das die Erfahrung dieses Psalmisten auch für uns heute zu einer Quelle der Lebenskraft werden kann. Sodass meine und deine Wellen im nächsten Jahr mit Gott gemeistert werden können. Wie? Dazu lasst uns in den Psalm 93 schauen:

Psalm 93
1 Der Herr ist König! Hoheit umhüllt ihn wie ein Mantel, Macht umgibt ihn wie ein Gürtel.
Du hast die Erde fest gegründet, sie stürzt nicht zusammen.
2 Herr, seit undenklichen Zeiten steht dein Thron, von allem Anfang an warst du da.
3 Das Meer tobte, es tobte und toste mit Gebrüll – und immer noch möchte es toben, das Meer!
4 Mächtig ist das Brüllen des Meeres, mächtiger noch sind seine Wellen,
doch am mächtigsten, Herr im Himmel, bist du!
5 Deine Weisungen verdienen Vertrauen und deinen Tempel soll jeder achten,
ihn anerkennen als heiligen Ort für alle kommenden Zeiten.

Dieser Psalm ist ohne Überschrift, sein Inhalt aber ist schon aus der ersten Zeile ersichtlich. Der Psalmist besingt die gewaltige Königsherrlichkeit Gottes. JHWH herrscht vollmächtig über allen Widerstand. Was könnte es wohl Tröstlicheres für uns Menschen geben? Insgesamt acht Psalmen sind dieser Perspektive auf Gott gewidmet. Der Psalm 93 eröffnet die sogenannten Königspsalmen bis Psalm 100. Drei dieser acht Psalmen beginnen gleich: JHWH, der Herr, ist König“. Aber alle diese acht Psalmen singen von Gott als König, und dieser König wird in jedem dieser acht Psalmen von einer je anderen Seite betrachtet. Gott der König in 3D. Oder genauergesagt in 8D. Acht Dimensionen der Königsherrschaft Gottes. In unserem Psalm 93 wird die Dimension bedacht, in der Gott als der Herrscher über alle Mächte und Gewalten dieser Welt dargestellt wird, und zwar von Urzeiten an.

Die ersten beiden Verse machen deutlich: Es ist so, wie die Juden es schon immer geglaubt und in ihrem Leben erfahren haben: Gott ist der Bezwinger des Urchaos auf dieser Erde. Gott ist es, der diese Erde geschaffen hat. Und er ist es, der mit seiner Macht diese Welt umgürtet, das heißt, auf dieser Erde für Ordnung sorgt. Es ist die hoffnungsvolle, heute kann man auch sagen, christliche Sicht auf diese Welt, dass es allein ein König ist, der diese Welt geschaffen hat: Gott! Gott hat diese Erde fest gegründet. Das war in der Vergangenheit schon so UND diese Zeile kann man vom hebräischen her auch noch anders verstehen, wie die Verfasser der Septuaginta. Man kann auch übersetzten: „Der diese Erde fest gründet“. Hier kommt die Gegenwart ins Spiel. Toll, dass das Hebräisch beide Übersetzungen möglich macht. Und vielleicht war auch beides ursprünglich gemeint. Eben auch unsere Gegenwart. Denn Gott tut es eben immer noch. Gott hält die Erde zusammen und er trägt dafür Sorge, dass diese Welt nicht untergehen wird. Weder deine noch meine.

Aber nochmal in die Vergangenheit: Dem Psalmisten ist klar, irgendwie hat Gott seinen königlichen Thron bestiegen. Sonst wär er ja nicht König. Aber dem Psalmisten ist dabei auch klar, dass das Ereignis der Inthronisierung vor aller Zeit gewesen sein muss. Kein Zeitpunkt. Sondern vor aller Zeit, eben von Urzeit her. Nicht mit Beginn der Welt. Sondern seine Herrschaft ist unabhängig von Zeit und Raum gültig. Er regiert, ohne Anfang und ohne Ende. Deshalb kann auch kein Chaos dieser Welt seine Königsherrschaft bedrohen. Anders als in den meisten anderen Schöpfungsberichten alter vorderorientalischer Schriften muss Gott nicht um seinen Thron kämpfen. In allen Schöpfungsmythen der Antike muss sich die Götterwelt erst gegen das Böse durchsetzen, einen zeitlichen und räumlichen Kampf führen und gewinnen. Der Gott der Bibel musste und muss das nicht.

Weil Gott Schöpfer ist, gibt es keinen Kampf.
Es gibt nur Gott und seine wundervolle Schöpfung.

Und natürlich kann diese, seine Schöpfung ja nicht über den Schöpfer selbst regieren. Sie kann sich gegen Gott auflehnen, aber sie kann ihn nicht besiegen. Welch ein Gott und welch eine Hoffnung für uns. Wir brauchen uns trotz der Wellen des Lebens im Vertrauen auf Gott nicht Sorgen. Gott hat alles in seiner schöpferischen Hand. Das Böse wird nicht siegen, weil es aus göttlicher Perspektive gar keinen Kampf gibt. So ist das Jesuswort zu verstehen: Alle eure Sorgen werft auf mich, denn ich sorge für euch. Was für eine Weltsicht! Wir sind nicht allein. Wir sind nicht dem Zufall ausgesetzt. Wir sind Gott ausgesetzt.

Und das ist gut so. Denn dieser König der Welt ist kein Abstraktes etwas. Irgendwie eine Lebenskraft oder Weltkraft, das Jing neben dem Jang oder mit Star Wars gesprochen irgendeine ominöse „unsichtbare Macht“, in der Hoffnung, sie möge mit uns sein. Nein, dieser Gott ist ein persönlicher Gott. Es ist das eine besondere Charakteristikum dieses Psalms, dass der König der Welt in Vers 2 mit „du“ angesprochen wird. Nicht es war da – du warst da! Der König der Welt ist ein persönlicher König, ein König der mit uns und bei uns ist. Ein König der uns seine Königsherrschaft persönlich zeigt. Kein König, der einsam auf einem Thron sitzt. Sondern ein König, der trotz aller Wellen des Lebens da ist. Vielleicht manchmal für uns verborgen. Wir können ihn nicht sehen. Aber er ist da!

Das machen die Verse 3 und 4 so poetisch-wundervoll anschaulich. Der Psalmist stellt fest: Zu dieser geschaffenen Erde gehört das Chaos. Wie gesagt, nach der Ansicht des Psalmisten ein Chaos, dass nicht im Kampf gegen Gott steht, sondern das von Gott regiert und ich würde sagen geduldet wird. Zweimal beschreibt der Psalmist diese Realitäten, die auch wir alle kennen. Das Chaos sind die tobenden Wellen. Diese Wellen des Lebens können hoch werden. Zu hoch: „Das Meer tobt, es toste mit Gebrüll“. Ja, das war schon immer so. Zum Leben gehören hohe Wellen. Das weiß der Psalmist und überträgt seine Situation auf uns alle. Es gehört zum Menschsein. Auch heute. Zunächst redet er von sich in der Vergangenheit, aber bezieht auch uns heute mit ein: „Noch immer möchte es toben, das Meer“. Ja, auch heute bei dir und mir, auch im Jahr 2016. Wellen werden kommen. Vielleicht sogar Wellen, denen wir als Menschen nicht gewachsen sind. Wellen, die unbezwingbar sind. Im nächsten Jahr könnte die Diagnose kommen, vor der wir solche Angst haben. Im nächsten Jahr könnte ein geliebter Mensch sterben. Ja, das haben wir nicht in der Hand. Das sind Urgewalten, denen wir nicht viel entgegensetzen können. Zur Veranschaulichung habe ich ein Video mitgebracht. Es zeigt uns diese Gewalten des tosenden Meeres. (https://www.youtube.com/watch?v=m7RSryuJAwE).

Beeindruckende Bilder. Man staunt vor solcher Gewalt, aber die Bilder laden nicht zum Schwimmen ein. Sie zeigen die Gewalten dieser Erde. Gewalten denen wir ausgeliefert sind. Über die wir nicht herrschen. Und diese Wellen können ein Symbol für Situationen in unserem Leben sein, wie eben beispielhaft genannt. Sicher, mit den kleinen Wellen im Leben können wir vielleicht irgendwie selbst klar kommen. Aber mit diesen Stürmen sicher nicht. Mächtig sind die Wellen schreibt der Psalmist, noch mächtiger – für uns Menschen zu mächtig!

Aber der Psalmist weiß von der Hoffnung auf den, der diese Erde mit seiner Macht umgürtet und so schreibt er: Am Mächtigsten, Herr im Himmel, bist du!

Der Psalmist weiß, was der Superlativ dieser Erde ist:
Der König dieser Erde: Gott.

Gott herrscht über diese Gewalten, genauso wie über die Gewalten in deinem Leben, die du selbst nicht bezwingen kannst.

Und im letzten Vers wird dann auch noch deutlich gemacht, wo wir diese Macht Gottes erfahren können. Das Judentum lebt nach den Weisungen Gottes, die sie der Tora entnehmen können. Diese fünf Bücher Mose enthalten alle Weisheiten und Lebensordnungen Gottes für ein gelingendes Leben. Diesen Weisheiten und Lebensordnungen solle man dem Psalmisten zufolge vertrauen. Dazu müssen wir wissen, dass die Tora für die Juden nicht bloß Bücher wie alle anderen 39 Bücher des Alten Testaments sind. Im rabbinischen Judentum galt die Lehre, dass Gott zuallererst die Tora als eine Art Schöpfungsplan geschaffen habe. Erst danach habe Gott seinen Thron als den Ort geschaffen, von dem aus Gott die Welt erschaffen und regieren würde. In der Tora ist also das Leben beschrieben, wie es wahrhaft gelingen kann, noch bevor es Leben gab.

Noch ein weiteres hilft uns nach Ansicht des Psalmisten, Gott als den Mächtigen über alle Wellen zu erfahren: Gott wird in diesem Psalm JHWH genannt: Denn Gott ist wie er ist: Ein Gott, der mit uns ist, ja bei uns ist = Ein Gott, der da ist! Und im Alten Testament gibt es einen Ort der heilsamen Gegenwart Gottes: Im Tempel zu Jerusalem ist Gott dieser JHWH: Der Gegenwärtige. Das ist für uns hier in Göttingen jetzt natürlich etwas schwer zu verstehen. Selbst wenn in Jerusalem noch der Tempel stehen würde, wäre eine Begegnung mit Gott doch höchstens alle paar Jahre mal möglich. Aber noch schlimmer, wie könnten wir diesem JHWH begegnen, wo doch der Tempel in Jerusalem schon seit ca. 1960 Jahren zerstört ist. Im Johannesevangelium macht Jesus, der Sohn Gottes, eine bemerkenswerte Aussagen. Er sagt in Joh 2,19 zu seinen Jüngern: „Reißt diesen Tempel nieder, und in drei Tagen werde ich ihn wieder aufbauen!“. Was meint dieser Mensch damit, dessen Geburt wir noch gestern gefeiert haben? Dieses kleine Kind in der Krippe wurde erwachsen und wurde einer der bekanntesten Lehrer und Wanderprediger, den es je gegeben hat. Aber, er war nicht nur ein weiser Lehrer und ein begabter Prediger. Nein, dieser Mensch in dem sich Gott offenbart hat, der hat für uns alle den Tod auf sich genommen. Gott starb für uns den Tod, den wir hätten sterben müssen. Und durch seine Auferstehung nach drei Tagen hat er die größte Welle des Lebens übersprungen, die jeder Mensch durchmachen muss. Er hat den Tod überwunden, der die ewige Trennung von Gott bedeutete. Jesus lebt und sagt uns heute zu, dass auch wir leben sollen. Wir sollen seinen Tod zu unserem Tod machen. Weil dieser Tod nicht von Gott trennt, sondern uns zu ihm bringt oder vielmehr: Gott zu uns kommt. So werden wir selbst zu Tempeln, wie es der Apostel Paulus sagte. Wir dürfen jetzt Menschen sein, in denen Gott wohnt. Das hat Jesus für uns vollbracht. So hat er den Tempel wieder aufgebaut und uns die Gegenwart Gottes nahe gebracht.

Über dich
Wartest du auch auf solch ein Wunder? Darauf, dass endlich die Wellen in deinem Leben gemeistert werden können? Das Gott dir nahe kommt? Wisst ihr, ich glaube nicht daran, dass es uns als Christen besser geht als anderen Menschen und wir keine Wellen erleben. Die Realität sagt etwas anderes. Aber wir erleben die Wellen als Tempel Gottes, die wir sind. Das heißt wir erleben die Wellen in dem Wissen darum, dass Gott da ist. Er unser Leuchtturm ist. So müssen deine und meine Ängste des vergangenen Jahres nicht schon wieder die Ängste des nächsten Jahres werden. Denn Gott ist da.

Lasst uns daran glauben und auf Gott vertrauen. Den Psalm 93 nicht nur hören, sondern im Jahr 2016 (er)leben. Denn wir haben gehört, wie dieser Psalm die tiefsten Dimension deines Menschseins anspricht und dir für dein Leben bewusst machen soll: Gott der König regiert. Er ist der Leuchtturm, an dem jede Welle des Meers zerschlagen wird. So wird Gott es nicht zulassen, dass du untergehst.

Über uns
Wie kann das geschehen. Dass uns das bewusst wird und wir unser Leben auf diesen König hin ausrichten? Ein erster Schritt ist nicht das bloße Hören und die Auslegung dieses Psalms, sondern das sich selbst sagen. Eigne dir diesen Psalm an und nimm ihn für dich in Anspruch. Ich lade dich ein, lasst uns diesen Psalm gemeinsam beten. Lasst uns die Worte des Psalmisten zu unseren Worten machen. Das wirkt vielleicht etwas abgestumpft, wenn gesagt wird: „Jetzt hilft nur noch beten“ oder „Not lernt beten“. Aber es ist eine tiefe Wahrheit. Nicht da wo Gebet nur gefordert ober nur angeboten wird, sondern

da, wo Menschen wirklich beten, da geschieht es,
dass Menschen aus ihrer Selbstbezogenheit, aus ihrer Einsamkeit
und aus ihrer Lebensangst befreit werden.

Lasst uns nicht diesem gefährlichen Irrtum verfallen und der Meinung sein, dass ein Herz erst so übervoll sein müsse, damit es quasi von selbst anfangen würde zu beten. Das ist Irrsinn und führt dazu, dass wir gar nicht beten! Unser Leben besteht nicht nur aus dem vollen Herzen. Nicht nur aus Wüschen, Hoffen, Seufzen, Klagen und Jubeln – ja, dann würde unser Herz von selbst beten. Aber einen Psalmen nachzubeten, so sagte es einmal Bonhoeffer, hilft unseren leeren Herzen den Weg zu Gott zu finden und mit ihm zu reden.

Ein chassidische Weisheit (der Chassidismus ist eine eher mystische jüdisch-religiöse Volkgruppe) sagt: „Verlasst euch nicht auf Wunder, sondern betet Psalmen“. Denn Gott ist da. Gott ist der mächtige König, der die Wellen deines Lebens kennt und sie bezwingt. Das hat der Psalmist erfahren und das sollen auch wir erfahren. Lasst uns deshalb jetzt gemeinsam diesen Psalm beten!

Amen.

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